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The Pure Konzept Presse 2005 Presse 2006 Presse 2007 Presse 2008 Presse 2009

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12.05
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"The Pure, Frankfurt
_Schöner schlafen in der Mainmetropole


Designhotel nennen sich viele, doch die Herbergen, die dem gleichnamigen Zusammenschluss angehören, verdienen diese Bezeichnung wirklich. Jüngster Neuzugang: Das "The Pure" in Frankfurt, hier ist der Name Programm.

Seit Anfang September sind die gläsernen Pforten des Hotels unweit des Frankfurter Hauptbahnhofes geöffnet. Wer sie durchschreitet, fühlt sich in eine andere Welt versetzt. Unaufdringliche Eleganz und Schlichtheit prägen das Bild, Weiß dominiert als Farbe, Designklassiker setzen dazwischen Akzente. Doch nicht nur das Auge kann hier entspannen, auch die Ausstattung stimmt. In allen Zimmern liegt Parkett, ein 20 Zoll großer Flachbildschirm gibt nicht nur triviales Fernsehprogramm, sondern auch Musik und Videos vom zentralen Server zum Besten. Der Internetzugang ist im Zimmerpreis inbegriffen und Laptops wer nötigenfalls gestellt, schade eigentlich, dass man in diesem Ambiente gar nicht arbeiten mag. Wer das trotzdem muss, der darf sich hinterher im Fitnessraum austoben oder in der Sauna entspannen. Das Bankenviertel, die Messe sowie die Innenstadt sind nur wenige Gehminute entfernt, da kann man das Auto ruhigen Gewissens auf dem Hotelparkplatz lassen. Das „The Pure" residiert in einem ehemaligen Fabrikgebäude aus der Jahrhundertwende, von dem es auch die weitläufigen Räumlichkeiten geerbt hat. Die Einheit aus Lobby, Frühstücksraum, Bar und Lounge nennen die Macher schlicht Livingroom -morgens in harmonisches Weiß, abends in stimmungsvolles Orange getaucht. Bei adäquatem Wetter lockt der Patio mit seinen Wasserspielen und der kommunikativen Sitzlandschaft aus Stufen und Fatboys.

In den Zimmern setzt sich das Einrichtungskonzept fort, edelste Materialien und viel Raum bestimmen das Geschehen. Parkett aus Räuchereiche, Hochglanz-Ze-brano, teilverglaste Bäder und Lampenschirme, die aus der Decke zu wachsen scheinen - hier möchte man eigentlich nicht wieder ausziehen."

 


11.05
TOP Magazin Frankfurt


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Pure Harmony

"Weiß hat für unsere Seele die Wirkung absoluten Schweigens, aber eines Schweigens voller lebendiger Möglichkeiten.“ Diese Worte der Farbpsychologen Favre und November treffen voll und ganz auf das Konzept des ersten Designhotels in Frankfurt zu: das „The Pure“.

Als mir Micky Rosen und Alex Urseanu vor längerer Zeit vom Konzept für ihr neues Hotel erzählten, war meine ganz persönliche Reaktion: Irgendwie stehe ich nicht auf diesen modernen Clean Chic mit kahlen Wänden, weißen Polstern,
auf denen man sich nicht zu sitzen wagt und sporadisch präsentierten Accessoires, bei deren Anblick mich der Verdacht überkommt, dass ich einen gnadenlos altbackenen und kitschigen Geschmack zu haben scheine. Ich war schon in einigen Designhotels – Hamburg, Paris, Rom – und ich gebe zu, dass ich von der Stimmigkeit des Designs und der Architektur stets beeindruckt war, dass mir jedoch etwas fehlte, das für mich als Reisende in einer fremden Stadt essentiell ist: das Gefühl, nach einem langen Tag „nach Hause“ zu kommen. Genau das ist, wie schon im „Bristol“, das Konzept der beiden Hoteliers. Sie setzen auf Emotionen, gehören bewusst keiner großen Kette an und schaffen nicht zuletzt mit ihren erfolgreichen Veranstaltungen ein Gefühl des Willkommen-Seins, das weder typisch ist für Hotels dieser Kategorie noch für eine Business-Metropole wie Frankfurt.

Das „The Pure“ ist Frankfurts erstes und einziges „Member of Design Hotels“, ein Titel, den weltweit nur etwa 140 exklusive Häuser tragen. Die Architektin Oana Rosen, Ehefrau von Micky Rosen und verantwortlich für das gelungene Interieur im „Bristol“ und in der „Bar 54“, verdeutlicht einmal mehr, was sie bezweckt, wenn sie „einen Lebensraum schaffen“ will. Die ehemalige Textilfabrik in der Niddastrasse besticht bereits äußerlich durch angenehmes Understatement: Kein gleißendes Licht, kein roter Teppich, kein unruhig leuchtendes Schild weisen auf die Ruhe-Oase hin, die sich hinter der schlichten Fassade des schönen Gründerzeitgebäudes befindet. In der Lobby erwartet den Gast nicht die hotelübliche Rezeption, sondern eine Theke aus weißglänzendem Stein, die wie selbstverständlich in die Bar übergeht und wo man sich erstmal mit einem Gläschen Champagner oder Saft stärken kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand umhin kommt, auf einem der gemütlichen Sofas oder Sessel aus weißem Leder Platz zu nehmen, die sich in dem gegenüberliegenden „Wohnzimmer“ des „The Pure“ befinden. Weiß dominiert ganz klar das Farbdesign, ohne auch nur im geringsten kühl oder klinisch zu wirken. Ganz im Gegenteil: Sowohl in den 50 Zimmern als auch in der Lobby und auf der Terrasse bilden weiße Stoffe und weißes Leder eine ruhige und ausgeglichene Einheit mit den intensiv gemaserten Zebrano-Holz-Möbeln und dem dunkelbraunen, glänzenden Parkettboden machen einmal mehr deutlich, wie stimmig das Konzept des „offenen Raumes“ ist. Akzente setzt Oana Rosen einmal mehr wie in der „Bar 54“ durch ihr Gespür für den passenden Einsatz von Licht und leuchtenden farbigen Accessoires. So wird das „The Pure“ am Abend in warmes Orange getaucht, welches sich hier und da auch in der minimalistisch gehaltenen Dekoration wieder findet. Ein absolutes Highlight ist einmal mehr wie im „Bristol“ die Gestaltung der Terrasse: Der Patio mit Wasserspielen, Bambus, Spiegeln, eleganten Holzdielen und Sitzstufen lädt nicht bloß im Sommer zum Verweilen auf einem der gemütlichen „Fat Boys“ ein.

Ob man das Konzept nun puristisch, minimalistisch oder clean nennt – im „The Pure“ wurde gekonnt auf unnötige Details verzichtet, wurde stattdessen Raum für kreative Gedanken geschaffen und der Fokus auf eben das gelenkt, was den Machern Alex Urseanu und Micky Rosen am wichtigsten ist: das Wohlbefinden ihrer Gäste."

 


10.05
Wallpaper*


Pure luxury

Frankfurt hotelier Mickey Rosen has just opened a minimalist sanctuary called The Pure in what was once a derelict textile factory. The open lobby/lounge/bar is a composite of white planes – lucid Italien Thassos marble counters, leather upholstery, sheer curtaining and high lacquer surfaces. This blank canvas is accented with pods of green plants and graduated orange lightning that changes intensity, along with the music , during the day. The 50 bright white guest rooms are contrasted with smoke-oak parquet floors and shiny black Zebrano itted desks and tall headboards, designed by Oana, Rosen's interior designer wife. All rooms feature Shair media jukenoxes, the first to have on-demand access to a limitless video library, and bathtubs that are glass-sided in keeping with the purist interior scheme.“

 


10.05
Sampedrano


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Frankfurt-,

eine Metropole, die für Erfolg, Glanz und Glamour bekannt ist! Was New York für die Amerikaner ist, ist Frankfurt am Main für die Deutschen. Diese Stadt schläft nie, ist erfolgsorientiert, kosmopolitisch und ein architektonisches Highlight für Jedermann der sonst nur die üblichen Großstadtbauten gewohnt ist.
Mitten in „Mainhatten“ schlägt seit dem 1. September diesen Jahres das Herz eines neuen Hotels. Für Frankfurt bedeutete die Eröffnung des „The Pure“ Hotels gleichzeitig den Gewinn des ersten Design Hotels der Stadt. Fast unglaublich aber wahr, denn Jahrelang hatte es niemand geschafft den genauen Erwartungen und Idealen der Design Hotels zu entsprechen.
Groß ist „The Pure“ nicht, gerade mal 50 Zimmer zählt das ehemalige Fabrikgebäude das nach einer Kernrenovierung im neuen Glanze erstrahlt.
Modern, edel aber zugleich klar und puristisch, so präsentiert sich das Haus von einer extravaganten aber charmanten Art und Weise.
Dank der freundlichen Unterstützung des Managements, konnten wir dieses besondere Frankfurter Hotel näher kennen und zugleich lieben lernen. Lassen Sie sich nun von uns hinter die helle Fassade dieses Gebäudes begleiten und lernen Sie ein Hotel kennen, wie Frankfurt es schon lange Zeit gebraucht hat."

 

10.05
Prinz Magazin


"Die Summe aller Farben

Mickey Rosen und Alex Urseanu eröffnen ihr zweites Hotel "The Pure" und setzen auf die Farbe Weiß

Kaum zu glauben, dass Micky Rosen und Alex Urseanu, Inhaber des Bristol-Hotels, ihr zweites Herbergen-Projekt „The Pure" in nur vier Wochen durchgeplant und umgesetzt haben. Zunächst scheint die Idee, ein Hotel pur weiß einzurichten, genial einfach. Doch Weiß ist nicht gleich Weiß. Dennoch hat Architektin Oana Rosen eine harmonische Einheit von Interieur, Wandlack und Boden geschaffen. Mit sicherer Hand wurden Materialen ausgewählt, die der Idee der Planer entsprechen und innerhalb kürzester Zeit denWeg nach Frankfurt finden konnten - bis auf die Stoffe für die Plissee-Lampen, die die 50 Zimmer des Hotels in stimmungsvolles Licht tauchen. Durch das EU-Embargo für chinesische Textilien wurde das Warten auf die Lampen zur Zitterpartie mit bekannt glücklichem Ausgang. Jetzt erwarten der weite weiße „Living Room" (Lobby), der kleine Style-Garten und die komfortablen Zimmer (Bodenparkett aus Räuchereiche, teilverglaste Bäder, LCD-Fernseher) auf die Gäste. Oder besser: Die Gäste warten auf die Zimmer - bereits zur IAA, mehrere Wochen vor der Eröffnung, war das Hotel ausgebucht. Wohl eine Folge des Labels „Member of Design Hotel", welches „The Pure" als einziges Hotel in Frankfurt auszeichnet. Das Design-Hotel-Konsortium ist ein Zusammenschluss unabhängiger Hoteliers, die sich der Umsetzung neuer Trends und Styles verpflichtet haben."
 

10.05
Lifestyle Navigator


4 new stars under Frankfurt’s sky

Finally!!! Every time when people asked me to recommend a hip hotel in Frankfurt, they got me into deep trouble with their request. What a relief to announce this:

Today was the official opening of "The Pure “. The Pure is a four-star hotel with 50 rooms, located in Frankfurt’s city center closed to the main station, banking district and the trade fair.

As you may see from the pics…it’s really pure… white, white, white… and a little orange

You enter into the hall with it’s white lacquered reception desk at the left hand side. Rightwards spreads out a generous lounging area, with white leather sofas…

I haven’t checked one of their rooms yet. This early photo gives us an impression of the atmosphere…

I’ll visit “the pure” next week after my trip to Paris and check out some more details for you!"
 


10.05
FAZ


"Lack und Leder

„The Pure" im „The Pure"

Puristischer geht es fast nicht: weißer Stein, weißer Lack, weißes Leder. Das muß ein Albtraum für diejenigen sein, die früh am Morgen, nachdem die letzten Gäste gegangen sind, mögliche Spuren eines nächtlichen Treibens entfernen müssen. Weiß ist gewöhnlich nicht nur langweilig, Weiß läßt die meisten auch kalt. Und ein Zuviel an Weiß kann man auf die Dauer nicht ertragen. Doch ungemütlich ist es im „The Pure" an der Niddastraße nicht. Dafür sorgen tiefe Sessel, jede Menge (weiße) Kerzen, (weiße) Blumen in (weißen asen - und braune Bisonhörner.

Das „The Pure" im „The Pure" ist Hotel-Lobby, Rezeption, Frühstücksraum und Bar in einem. Ein ständiges Kommen und Gehen ist vorausgeplant worden, das Verweilen der Gäste im Erdgeschoß auch. Die Hoteliers Alex Urseanu und Michael Rosen wollten einen Gegensatz. Ihr „Bristol Hotel", nur 50 Meter die Straße hinunter, ist ein eher dunkler Ort: Räucher-Eiche steht dort vor tiefroter Tapete. Es gibt eine Hotel-Lobby und, davon abgetrennt, eine Rezeption, einen Frühstücksraum und eine Bar. Auch das hat seine Vorzüge. Das „Bristol" wirkt dadurch aber viel gediegener als der erst zwei Monate alte Ableger im Haus mit der Nummer 86.

Die Bar im „The Pure" gehört zum Schönsten, was Frankfurts sich ständig wandelndes Nachtleben seit langem zu bieten hat. Versprochen wird viel („Your wish is our desire") - gehalten aber auch. An Freundlichkeiten herrscht kein Mangel. Die Getränkekarte ist erlesen, beeindruckt durch ihre Vielfalt an schottischen Malts und Whiskys. Ein eher nach Cognac schmeckender Macallan aus Speyside etwa, 18 Jahre alt, kostet 25 Euro (4 cl). Kräftiger, da regelrecht mit Torf gebrannt, ist ein Malt von der Insel Islay: ein 1988er Lagavu-lin (18,50 Euro) oder - noch besser - ein 25 Jahre alter Bowmore (26 Euro).

Urseanu und Rosen haben mit größter Sorgfalt das wohl erste wirkliche Design-Hotel Frankfurts begründet. Nichts haben die beiden dem Zufall überlassen -schon gar nicht die Inneneinrichtung. Für die zeichnet Oana Rosen verantwortlich, die, wie der Name erkennen läßt, auch sehr persönliche Gründe hatte, zum bestmöglichen Gelingen des Projekts beizutragen."

 


10.05
Tagungs Wirtschaft


Minimalistischer Luxus

Am 1. September 2005 eröffnete mit The Pure Frankfurts erstes Design Hotel. Ein Nischenprodukt, das dem Gast laut Management durch seine Leichtigkeit und Klarheit Raum für sich selbst und den Zugang zur eigenen Kreativität erlaubt. „Wir mögen es immer ein bisschen anders", erklärt man, „und das Wichtigste bei allem ist neben der Professionalität das Gefühl. Unsere Gäste sollen sich wohl fühlen, dann fühlen auch wir uns gut. Eine unserer Stärken ist hierbei auch die Software: das Personal."

Eine ehemalige Textilfabrik aus der Zeit der Jahrhundertwende war für das The Pure vollständig restauriert und umgebaut worden. Die Architektin Oana Rosen, heißt es, initiierte dabei mit einem Zusammenspiel reiner Farben und der Verwendung hochwertiger Materialien eine Atmosphäre moderner und schlichter Eleganz. Thassos glasstone, ein Glas, das aussieht wie klarer weißer Marmor, weißer Lack und weißes Leder zum hellgrauen Boden, dazu dezente Akzente durch Licht und Accessoires in Orange sollen das Gebäude in den Hintergrund treten lassen und den Fokus auf das Geschehen lenken.

Wo am Morgen zum bequemen Frühstück in weißen Sesseln harmonische Musik Ruhe und Vitalität spendet, will das The Pure abends zu einer orangefarbenen Oase sprühender Lebensfreude und Energie werden. Ein Patio mit Wasserspielen, Bambus und Spiegeln, fat boys zum Sitzen, TimberTeck Holzdielen und Sitzstufen bildet die Plattform für Kommunikation und Interaktion der Gäste.

Das Konzept des offenen Raumes wurde auch in den 50 Zimmern umgesetzt, die dem Gast viel Komfort bieten: bis zu 3,70m hohe Decken mit maßgeschneiderten Plissee-Lampen-schirmen, weiße Wände, teilverglaste Bäder, Hochglanz-Zebrano Möbel und Parkett aus Räuchereiche. Moderne Technik gibt es ebenso, etwa Wireless LAN (kostenlos), 20 Zoll Flatscreens und eine Multimedia-Juke-Box (40 Filme und 1.000 Musiktitel für 12 Euro pro 24 Stunden).“


„Minimalist luxury

Frankfurt's first design hotel, The Pure, opened on September 1, 2005. A niche product that, its management says, leaves guests space to access their own creativity through its clean and crisp lines. "We always like things a little different," the hotel explains, "and the most important thing of all, besides professionalism, is the atmosphere. We want our guests to feel comfortable, then we feel good too. One of our strong points here is the software - our staff."

A former textile factory dating from the turn of the 19th century was fully restored and refurbished for The Pure. The architect, Oana Rosen, has evoked an aura of modern yet simple elegance with her interplay of pure colours and use of high-quality materials.

Thasso white marble, white lacquer and white leather against a light grey floor, with subtle lighting effects and orange accessories, are designed to have the building fade into the background while the focus is on what is taking place there.

Where, of a morning, harmonious music lends tranquillity and vitality to a comfortable breakfast taken in white armchairs, in the evenings The Pure is transformed into an orange oasis of scintillating joie de vivre and energy.

A patio with fountains, bamboo and mirrors, fat boys to sit on, TimberTeck decking and stair seats set the scene for communication and interaction among the guests.

The open-plan concept is carried through into the 50 guestrooms, which offer visitors ample creature comforts: up to 3.70 metre-high ceilings from which customised plisse lampshades are suspended, white walls, partially glazed bathrooms, high-gloss Zebrano furniture and parquet floors of smoked oak. State-of-the-art technology also abounds, including wireless LAN (free of charge), 20-inch flat screens and a multimedia juke box (40 films and 1,000 music titles for Euro 12 per 24 hours).”

 


09.05
Plan F


DESIGN-HOTEL „THE PURE“

Purismus

Zur Iaa war dieses Hotel sofort ausgebucht, obwohl noch gar nicht offiziell eröffnet. „The Pure“ heißt der neue Hotspot von Mickey Rosen (38) und Alex Urseanu (34), zentral gelegen zwischen Frankfurter Messe und Hauptbahnhof. „Wir mögen es immer ein bisschen anders und das Wichtigste bei allem ist neben der Professionalität das Gefühl. Unsere Gäste sollen sich wohl fühlen, dann fühlen auch wir uns gut.“ So lautet schlicht das Rezept der Betreiber, die innerhalb kurzer Zeit erfolgrech das Bristol Hotel in der Ludwigstraße und die Bar Fiftyfour auf der Fressgass' etablierten.

Eine ehemalige Textilfabrik aus der Jahrhundertwende wurde für „The Pure“ restauriert. Die Fassade erstrahlt weiß. Das Entrée mit Lobby, Rezeption, Frühstücksraum, Bar und Lounge wirkt einladend. Die Architektin Oana Rosen (38), schon im „Bristol“ für das geschmackvolle Design verantwortlich, nannte den Bereich „Lebensraum“. Wenige Farben, viel Weiß und hochwertige Materialen sorgen für eine elegante Atmosphäre: Thassos Glasstone, weißer Lack und weißes Leder zum hellgrauen Boden, dezente Akzente durch Licht und Accessoires in Orange lenken den Fokus auf den Menschen. In weißen Sesseln kann man morgens das Frühstück genießen, abends wird das Haus zu einer orangefarbenen Oase voller Lebensfreude. Ein Patio mit Wasserspielen, Bambus und Spiegeln, „fat boys“ zum Sitzen, Holzdielen und Sitzstufen bildet die Plattform für Kommunikation und Interaktion der Gäste.

Das Konzept des offenen Raumes wurde auch in den 50 Zimmern umgesetzt, die jeden Komfort bieten: bis zu 3,70m hohe Decken mit maßgeschneiderten Plissee-Lampenschirmen, weiße Wände, teilverglaste Bäder, Hochglanz-Möbel und Parkett aus Räuchereiche. Modernste Technik ist selbstverständlich, wie Wireless LAN (kostenlos), 20-Zoll_Flatscreens und eine Multimedia-Juke-Box (40 Filme und 1000 Musiktitel für 12 Euro pro 24 Stunden). Laptops werden ausgeliehen.

Eine Übernachtung inklusive Frühstücksbuffet, Nutzung des Wellness- und Fitnessbereiches mit Sauna, Dampfbad und Kardio-Geräten sowei W-LAN kostet im Einzelzimmer ab 150 Euro, im Doppelzimmer ab 180 Euro.“

 


09.05
TOP Magazin Frankfurt


GANZ IN WEIß

Weiß, puristisch, klare Linien, kein Schnickschnack – das ist The Pure, das neue Hotel in der Niddastrasse, das am 1. September eröffnet wurde. Mit The Pure sind die erfolgreichen Macher des Szene_Hotels Bristol, Mickey Rosen und Alex Urseanu, ihrer Zeit wieder mal ein Stück voraus: Das The Pure ist das erste Design Hotel Frankfurts und „Member of Design Hotels“, zu denen weltweit 137 Häuser zählen. Infos und Buchung unter: www.the-pure.de.“

 


09.05
Tagungswirtschaft online


The Pure – minimalistischer Luxus

12. September 2005

Am 1. September 2005 eröffnete Frankfurts erstes Design Hotel. Das The Pure in der Niddastraße 86 zwischen Frankfurter Messe und Hauptbahnhof. Ein Nischenprodukt, das dem Gast laut Management durch seine Leichtigkeit und Klarheit Raum für sich selbst und den Zugang zur eigenen Kreativität erlaubt. Eine ehemalige Textilfabrik aus der Zeit der Jahrhundertwende war für das The Pure vollständig restauriert und umgebaut worden.

Die Architektin Oana Rosen, heißt es, initiierte dabei mit einem Zusammenspiel reiner Farben und der Verwendung hochwertiger Materialien eine Atmosphäre moderner und schlichter Eleganz. Thassos glasstone, ein Glas, das aussieht wie der selten gewordene klare weiße Marmor, weißer Lack und weißes Leder zum hellgrauen Boden, dazu dezente Akzente durch Licht und Accessoires in Orange sollen das Gebäude in den Hintergrund treten lassen und den Fokus auf das Geschehen lenken.

Das Konzept des offenen Raumes wurde auch in den 50 Zimmern umgesetzt, die dem Gast viel Komfort bieten: bis zu 3,70m hohe Decken mit maßgeschneiderten Plissee-Lampenschirmen, weiße Wände, teilverglaste Bäder, Hochglanz-Zebrano Möbel und Parkett aus Räuchereiche. Moderne Technik gibt es freilich ebenso, etwa Wireless LAN (kostenlos), 20 Zoll Flatscreens und eine Multimedia-Juke-Box (40 Filme und 1.000 Musiktitel für 12 Euro pro 24 Stunden). www.pure-hotel.de.“

 


05.09
Myself.de


"Anfang September

öffnete das neue Design-Hotel „The Pure“ in Frankfurt am Main erstmals seine Pforten für anspruchsvolle Gäste. Unweit von Messe, Hauptbahnhof, Innenstadt und Kongresszentrum entstand die außergewöhnliche Unterkunft in einem ehemaligen Fabrikgebäude. Der Name ist Programm: Für das Interieur wurden ausschließlich helle Farben und Materialien verwendet, was eine unvergleichliche Atmosphäre von Leichtigkeit, Klarheit und Transparenz erzeugt. Sparsam und edel – hier können Sie zur Ruhe kommen.

Die Zimmer haben auch technisch einiges zu bieten

Im Konzept des offenen Raumes werden Lobby, Frühstücksraum, Pure Bar und Lounge zu einer harmonischen Einheit zusammengeführt. Als Erweiterung der Lobby dient der Pure Patio mit Wasserspielen, Bambus und Spiegeln. Auch die Gästezimmer sind sehr minimalistisch und hell gehalten und sorgen so für eine ruhige, entspannte Atmosphäre. In jedem Zimmer befinden sich unter anderem ein 20’’ Flatscreen TV, Wireless LAN und eine Media Jukebox. Im Wellness-Bereich können Sie es sich in Sauna oder Dampfbad gut gehen lassen oder im Fitnessraum Ihr Workout machen."

 


09.05
Journal Frankfurt


Reingeschaut

NEUES DESIGN
THE PURE

In Hamburg gibt es drei, in Berlin zwei und Frankfurt hat jetzt auch eins: ein Design-Hotel. Um in die internationale Liga dieser gehobenen Unterkünfte aufgenommen zu werden, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Die Räume sollen so geräumig und individuell gestaltet sein, das der Reisende vor allen Dingen nicht eins hat: das Gefühl, auf Reisen zu sein. „Unsere Gäste sollen sich wie zu Hause fühlen“, sagen auch die Betreiber Micky Rosen und Alex Urseanu von „The Pure“, das am 1. September im Bahnhofsviertel eröffnet hat. Design mit viel Gefühl erwartet den Besucher bereits im großräumigen Entree. Ihr offenes Konzept mit viel Weiß und einzelnen farbigen Akzenten bezeichnet Architektin Oana Rosen hier als Lebensraum. Diese Offenheit setzt sich auch in den 50 Hotelzimmern fort. Und wer gerade keine Bleibe sucht, ist in der Bar-Lounge ebenfalls immer herzlich wilkommen.“

 


09.05
Frannkfurter Neue Presse


Frankfurt.

Der Name ist Konzept. Das neuste Hotel im Bahnhofsviertel heißt nicht nur „The Pure", es ist auch so. Betritt der Gast den weiß strahlenden Altbau in der Nidda-straße, so fallen die Eindrücke der lauten und bunten Stadt förmlich von ihm ab. Bereits in der Halle herrscht reduzierte Klarheit. Einzig die bunten Flaschen hinter der Bar bilden einen Farbtupfer. Sonst fällt der Blick vor allem auf einfarbige Flächen. Weiß ist die Rezeption, sind Sofas und Möbel in der Halle sowie imFrühstücksraum.

„Das reduzierte Konzept soll aber nicht bedeuten, dass unsere Gäste auf Annehmlichkeiten und Komfort verzichten müssen", sagt Alex Urseanu. Gemeinsam mit Michael Rosen betreibt er das neue Hotel nur wenige Meter von ihrem zweiten Haus, dem Bristol-Hotel, entfernt. Die Innenausstattung übernahm Rosens Frau Oana. Auch die Anzahl der Zimmer ist im Vergleich zum Bristol mit seinen 145 Räumen reduziert. Nur 50 Zimmer vermieten die Privathoteliers im „The Pure" an Geschäftsleute - vor allem Werber, Künstler, Modedesigner oder Banker. „Wir wollten in der Nische, die wir besetzen, noch eines drauf setzen", betont Rosen. Es kämen viele, die schon zahlreiche große Ketten-Hotels in der Stadt ausprobiert hätten und die etwas Persönlicheres suchten.

Familiär wirkt es in dem kleinen Haus tatsächlich. Schon die Rezeption, in anderen Hotels meist ein langer Tresen, ist auf eine kleine, natürlich weiße Theke neben der Bar geschrumpft. Dort erhalten die Gäste, wenn sie ankommen, zunächst ein Gläschen Champagner oder Saft. So entspannt geht es aufs Zimmer, in dem ebenfalls Weiß vorherrscht. Die Rückseite des Bettes ist mit weißem Leder bespannt, den Kontrast dazu bieten ein dunkler Holzfußboden und die dunklen Lackmöbel. Für Hotelgäste stehen im Keller verschiedene Fitness-Geräte. Auch eine Sauna und ein Dampfbad ließen Rosen und Urseanu einbauen.

Mit dem neuen Haus schafften sie es als erstes Frankfurter Hotel in den exklusiven Katalog „Design Hotels“, der auch im Internet unter www.designhotels.com weltweit mehr als 130 exklusive private Häuser vermarktet. Insofern sind die Betreiber zuversichtlich, dass zwei ausgebuchte Tage schon in der ersten Woche kein Zufall bleiben. Dabei setzen sie nicht auf offensive Werbung, haben an der Hauswand nicht einmal ein Hotelschild. „Wir wollen in Frankfurt ein Geheimtipp bleiben.“ Ein Ort für rauschende Partys, wie sie immer wieder im Bristol feiern, ist das „The Pure“ sicher nicht mit seinen empfindlichen weißen Möbeln. „Die müssen natürlich intensiver gepflegt werden als die übliche Ausstattung“, sagt Rosen. Dennoch bereut er es nicht, mit dem ausgefallenen Konzept, das Hausbesitzer und Betreiber rund fünf Millionen Euro kostete, Mut gezeigt zu haben: „Schwarz kann ja jeder.““

 


09.05
Bild Zeitung


"Das ist Frankfurts erstes Design Hotel

The Pure. Auf gut Deutsch: Rein, echt. So heißt Frankfurts erstes Design-Hotel. Hinterm Bahnhof, in der Niddastraße, steht die coolste Herberge der Stadt: Weiß, schick und durch-designt bis in die letzte Fuge.

Die Macher, Mickey Rosen und Alex Urseanu, betreiben auch das Szene-Hotel Bristol um die Ecke. Mit "The Pure" sind sie jetzt "Member of Design Hotels": Weltweit 137 Häuser. Wer dazu gehören will braucht klare Linien, viel Stil, nix verkitscht.

Plüsch? In der ehemaligen Fabrik gibt's noch nicht mal 'nen Teppich. Der Name "The Pure" ist Programm: Kein Firlefanz. Klar, geradeaus, puristisch von der Lobby bis zum Innenhof. Clou: Die Rezeption am selben Tresen wie die Bar. 50 Zimmer, 140 - 180 Euro. Chef Micky Rosen stolz:
"Wir sind auf Wochen ausgebucht."

 


08.05
Der Hotelier

„Wir Bleiben ohne Kette so lange es geht“


Nach dem stylischen Bristol Hotel und einem Boardinghouse eröffnen die beiden Frankfurter Hoteliers Alex Urseanu und Michael Rosen Anfang September mit The Pure Frankfurts erstes Boutiquehotel im Designer-Look. Das 50-Zimmer-Hotel ist neuestes (Mit-)Glied der Design Hotels, als einziges im Umkreis von 400 Kilometern.

Frankfurt stoßen die beiden Betreiber mit ihrem puristisch gestylten The Pure, das bewusst keine Suiten hat, in die bislang unbesetzte Design-Niesche. „Wie ein großes Wohnzimmer" wird die Lobby im strahlend weiß verputzten Gründerzeitgebäude anmuten. Gegenüber der Rezeption aus hochglänzendem weißem Stein ist eine 15 Meter lange weiße Wand, vor der eine Lederbank, Sofas und Sessel mit Cocktailtischen mit Blick auf den begrünten Hof stehen. Hier frühstückt man, ganz ohne Verrenkungen, denn Design und Funktion sollen im The Pure harmonieren. „Stühle, auf denen man nicht sitzen kann, gibt es bei uns nicht", versichern Alex Urseanu und Michael Rosen. Dafür garantiert auch Oana Rosen, die nicht nur als Ehefrau, sondern auch als Architektin hinter dem Design steht und bereits die Renovierung des Bristol -50 Meter entfernt - verantwortet hat.

Dominierende (Non-)Farbe in den Zimmern ist ebenfalls Weiß. Dazu Möbel aus intensiv gemasertem Zebrano(-Holz)und hohe (Altbau-)Decken, von denen ein Meter hohe weiße Plisseelampen hängen, und Flachbildschirme in Bilderrahmen als Wandschmuck. Standard sind Safe, W-LAN (gratis) und eine Multimedia-Juke Box (40 Filme, 1.000 Musiktitel, 10 Euro für 24 Stunden) und Minibars, wo neben Red Bull Wasabi-Nüsse zum Knabbern und Evian-Wassersprays stehen. Das gesamte Haus hat dunkelbraune Parkettböden. Fitnessraum, Sauna und Dampfbad stehen nur Hotelgästen zur Verfügung.

Die beiden gelernten Hotelfachmänner machen vieles ein bisschen anders. Denn sie stellten am Anfang ihrer Karrieren schnell fest: „Die Kettenhotellerie ist nicht unser Ding, wir wollen selbst entscheiden, Dinge bewegen und unsere eigenen Vorstellungen von Gastlichkeit, Hotellerie und Arbeitszufriedenheit verwirklichen.“ Ihr Traum waren individuelle Hotels, in denen sie selbst gern zu Gast wären, Hotels, die Gästen und Betreibern Spaß machen. Die Folge: Die beiden Freunde wurden Unternehmerund pachteten im Januar 2003 gemeinsam das frühere Rema-Mercure-Bristol-Hotel in der Ludwigstraße, nahe des Frankfurter Hauptbahnhofs.

Erfahrung brachten die beiden reichlich mit. Der 38-jährige Michael „Micky" Rosen war nach der Lehre im InterConti-nental Frankfurt in einer Liegenschaftsgesellschaft tätig, zu deren Immobilien ein Dutzend Privathotels in Frankfurt gehören. Aus deren Bestand pachtete er vor acht Jahren das Hotel garni Manhattan, ein Jahr später das Memphis. Beide sind zeitgemäß renoviert und laufen „sehr gut". Sein 34-jähriger Partner, Alex Urseanu, lernte im Steigenberger Airport Hotel, arbeitete bei Sheraton und Kem-pinski und ist mit seinen „More for less"-Shops im Einzelhandel tätig. Gemeinsam betreiben beide auch das Boar-dinghouse Westend Residenz in der Bettinastraße und seit kurzem die erfolgreiche Bar 54 auf der Fressgass.

Bereits mit dem Bristol setzten sie von Anfang an auf ein design-ori-entiertes, junges und modernes Nischen-Produkt, „weg vom Kettenraster". In dem 145-Zimmer-Hotel beschäftigen sie 33 Mitarbeiter. Was verdient wurde, floss wieder zurück. Jetzt ist alles nach ihren Vorstellungen renoviert. Oana Rosen hat dem einstmals in Lila und Mintgrün gestalteten Haus einen durchgängigen Look verpasst. So prangt das Logo auf Kaffeetassen wie auf den Händetrocknern in den Toiletten. Im Frühstücksraum wachsen unter den Business-Fernsehern Blumen aus der Wand. Auf den Etagen reihen sich Lichtkuben aneinander, in denen je nach aktueller Messe Matchbox-Autos, Bücher oder zu Weihnachten rote Schleifen stehen.

Auf das Bristol-Konzept setzen Urseanu und Rosen nun mit The Pure noch eins drauf. Das The Pure soll „ruhiger und weniger quirlig" werden als das Bristol und rund ein Dutzend Mitarbeiter beschäftigen. Die Pure-Bar bekommt ein hochwertiges Angebot im „oberen Level". Und natürlich eine ausgefallene Mineralwassermarke. Als erste im Rhein-Main-Gebiet tischten die beiden Pächter im Bristol die norwegische Wassermarke Voss in den markanten Flaschen auf. Fürs Pure kommt die Wasser-Innovation aus England. „Gesundheitsorientiert" mit frisch gepressten Säften, einer kleinen feinen Auswahl bester Marmeladen und anderer Zutaten soll das Pure-Frühstück überzeugen.

Urseanu und Rosen wollen mit ihren Häusern eine Angebotsnische füllen, für die es aus ihrer Sicht in Frankfurt bisher keine entsprechenden Angebote gibt: individuelle Hotels mit persönlichem Flair, ruhigem, zum Wohlfühlen geschaffenen Ambiente und professionellem, individuellem Service.

Ab September nun auch im The Pure, für das sich die Betreiber durch Anbindung an die Vereinigung der Design Hotels internationale Präsenz und Bekanntheit in „kreativen Zielgruppen" aus Architektur, Design, Werbung, Kommunikation, Mode und Showbusiness erhoffen. Gäste, die wie die beiden weitgereisten Pure-Pächter, derartige Produkte schätzen und herkömmlichen Hotels vorziehen. In ihrem gemeinsamen Büro mit den beiden Schreibtischen sitzen sie eher selten zur selben Zeit. Die Aufgabenbereiche sind nur grob getrennt. Alex Ur-seanu kümmert sich schwerpunktmäßig um Personal und ist schon morgens präsent, während Rosen von sieben Uhr bis gegen Mittag in seinen beiden anderen Hotels Manhattan und Memphis nach dem Rechten sieht. Jeder vertritt den anderen, es gibt weder Vorzimmer noch Sekretärin. Beide bezeichnen sich als vorsichtige Kaufleute: „Wir denken und handeln langfristig." Was verdient wird, wird wieder investiert. So sind jetzt, nach rund drei Jahren, das Bristol und das Boar-dinghouse fertig renoviert. Dass dabei aus dem hässlichen Hinterhof des Bristol eine schicke Sommer-Lounge geworden ist, hätten selbst die Eigentümer der Immobilie nicht für möglich gehalten. „Das ist jetzt unser Zusatz-USP", freuen sich die Partner. Für die einstige Schmuddelecke an der Nordseite des Hauptbahnhofs wirkte das Bristol wie ein Signal für den Aufbruch in eine neue, schickere Zukunft. Bei den Night-Crawler-Partys drängen sich bis zu 1.000 Gäste im Erd-geschoss und dem Sommergarten.

„Unsere Stärke ist die Software", sagen die beiden unisono. Dazu zählen sie neben ihren 45 Mitarbeitern auch die oftmals unterschätzten Faktoren Licht und Musik. Denn: „Alle Teile müssen stimmen und sich harmonisch ergänzen." Wie die Farbkonzepte der Betriebe: Das Bristol mit sattem Beige, die Bar 54 mit Pink, The Pure hat als Leitfarbe Orange.Orange steht für Wärme, Freude, Licht und Energie als Gegenmittel zu Eintönigkeit und Konformismus. Dass dazu der (vom Etikett her) farblich passende Champagner der Witwe Clicquot als Hausmarke erkoren wurde, versteht sich. Design und Stil gehören nun mal zusammen. Barbara Goerlich


Interview:
Der Hotelier: In Ihren Hotels gibt es keine Hierarchie. Wie funktioniert das?
Alex Urseanu und Michael Rosen: Hierarchien und Titel wollen wir nicht, alle sind gleichberechtigt und gleich wichtig. Die flache Hierarchie bedingt, dass unsere Mitarbeiter gegenüber den Gästen selbstbewusst die Gastgeberrolle übernehmen und auch mal Small-Talk pflegen. Wir können schließlich nicht ständig präsent sein. Anfangs hatten wir keinen Direktor, das hat sich durch das höhere Volumen und den steigenden Logistikaufwand vor allem bei Tagungen und Veranstaltungen geändert. Vor einiger Zeit haben wir einen Mann „unserer Denke" als Direktor engagiert. An der flachen Hierarchie hat das nichts geändert.

Ihre Mitarbeiter-Fluktuation liegt bei nahe Null, womit erklären Sie das?
A.U./M.R.: Unsere Mitarbeiter sollen mit uns wachsen und sich entwickeln. Wer heute als Kellner arbeitet, hat vielleicht in einer ganz anderen Abteilung angefangen. Alle Empfangsmitarbeiter können Kaffee servieren, Kleinigkeiten kochen und haben gängige Cocktails und Getränke im Repertoire, falls gerade mal kein Kollege aus Bar oder Küche präsent ist. Jeder soll alles können, vor allem im Frontbereich, der 24 Stunden durchgehend geöffnet ist. Mehr Kompetenz und Verantwortung erhöhen die Motivation. Uns selbst wäre eine stark arbeitsteilige Tätigkeit auch ein Graus. Außerdem zahlen wir über Tarif, was aber sicher nicht der entscheidende Faktor sein dürfte. Wir haben es einfach selbst gern, wenn wir in unseren Betrieben eine gute Atmosphäre haben.

Kommt für Sie der Anschluss an eine Gruppe mit Markennamen in Frage?
A.U./M.R.: Über Utell sind unsere Hotels an die GDS angeschlossen. Wir wollen aber ohne eigentlichen Kettenanschluss bleiben, so lange es geht. Wir wollen keine fremden Vorschriften oder Standards. Inzwischen haben wir genug Erfahrung, können alles selbst machen und - ganz wichtig - bei uns sind die Entscheidungswege kurz. Von der Verbindung des The Pure mit den Design Hotels, mit deren Standards wir voll übereinstimmen, versprechen wir uns einiges und probieren das jetzt mal drei Jahre aus.


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